Majdi Laktinah

Majdi Laktinah

Majdi Laktinah ist Experte für Migration und Gesundheit. Er wurde in Syrien geboren und wuchs dort auf, bevor er 2012 nach Deutschland zog, wo er seither lebt. Er hat einen Master in Global Health vom Karolinska-Institut (Schweden) mit Schwerpunkt auf die Gesundheit von Migranten und Geflüchteten.  

Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen die Beteiligung von Menschen und Gemeinschaften, psychische und sexuelle Gesundheit sowie die Förderung von Chancengleichheit und Zugänglichkeit in Gesundheitssystemen in Europa, insbesondere in Deutschland. 

Majdi verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Konzeption und Leitung von Nothilfeprojekten, darunter Flüchtlingsunterkünfte, psychosoziale Unterstützungsangebote und COVID-19-Isolationsstationen. Er war als Berater und qualitativer Forscher für regionale und internationale humanitäre Organisationen tätig und hat sich der Entwicklung von menschenzentrierten, barrierefreien und kultursensiblen Dienstleistungen verschrieben. Derzeit ist Majdi beim International Rescue Committee Deutschland (IRC) als Leiter für die Beteiligung von Klienten und Gemeinschaften tätig und gehört dem Senior Management Team an. Er war zudem Mitglied der deutschen Delegation bei der 75. UNHCR-ExCom-Plenarsitzung in Genf, wo er das RAB Germany vertrat.  

Motivation für die Mitarbeit im RAB

Als überzeugter Verfechter von Inklusion, gegenseitigem Respekt und gesellschaftlicher Verantwortung setzt sich Majdi dafür ein, politische Prozesse mitzugestalten, die Migranten- und Geflüchtetengemeinschaften betrifft. Er möchte sich im Refugee Advisory Board Germany für Chancengleichheit für alle einsetzen und nachhaltige, positive Veränderungen voranbringen. Majdi betont die Bedeutung eines kontinuierlichen Dialogs zwischen Zivilgesellschaft, von Migranten geführten Organisationen und politischen Entscheidungsträgern sowie einer offenen und transparenten Kommunikation mit den Gemeinschaften, um Vertrauen zu stärken. Er setzt sich für Maßnahmen ein, die stärkere politische Teilhabe fördern sowie für einen politischen Diskurs, der die Vielfalt der deutschen Gesellschaft widerspiegelt.